Was heisst glauben?
Wenn wir im Alltag den Begriff „glauben“ benutzen, meinen wir ungewisse Tatsachen, vermuten etwas, hoffen, dass es so ist. Zum Beispiel sagen wir: „Ich glaube, dass es heute sonnig sein wird“. Es könnte tatsächlich sonnig sein, aber es könnte auch nicht sonnig sein. Die Bibel jedoch meint mit „glauben“ etwas ganz anderes. Sie spricht von „glauben“ bei unsichtbaren Dingen. Man muss glauben, dass sie real sind. „Der Glaube … ist eine Überzeugung von Dingen, die man nicht sieht“ (Hebräer 11,1). Der biblische Glaube ist eine Gewissheit!
Ein Beispiel
Den Wind kannst du nicht sehen, nur seine Auswirkungen (z. B. an den Bäumen). Trotzdem glaubst du, dass es den Wind gibt. So ist es mit dem christlichen Glauben. Wir glauben, dass es Gott gibt, auch wenn ich ihn nicht sehen kann. Die Auswirkungen seines Handelns sind jedoch sichtbar. Viele Menschen haben grosse Veränderungen erlebt, als sie ihr Leben Jesus Christus anvertrauten.
Und die Schöpfung?
Jemand sagte einmal zu mir: Ich kann nicht an Jesus glauben, denn ich glaube an die Evolution. Tatsächlich kann niemand Jesus als Retter haben, wenn er nicht an Ihn als Schöpfer des Universums glaubt. Muss man in diesem Punkt also den Verstand ausschalten? Nein, auf keinen Fall. Die Bibel sagt dazu: „Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, so dass das, was man sieht, nicht aus Dingen, die mit den Sinnen wahrgenommen werden können, geworden ist“ (Hebräer 11,3). Es fällt mir einfacher zu glauben, dass das Universum von einem intelligenten, allmächtigen Schöpfer gemacht wurde als dass sich Materie aus dem Nichts entwickelt hat! Wenn Letzteres wahr sein sollte, von wo sollen beispielsweise alle Informationen für die DNA kommen?
Das Problem des Verstandes
Vielleicht denkst du, dass es ja nicht sein kann, dass so viele Wissenschaftler an eine unglaubwürdige Theorie glauben. Die Bibel erklärt auch das: „weil sie, Gott kennend, ihn weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen in Torheit verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde“ (Römer 1,21). Ein hartes, aber wahres Urteil. Über Jahrtausende haben die Menschen an einen Schöpfer-Gott geglaubt. Doch anstatt ihm die Ehre für die wunderbare Schöpfung, die er für den Menschen gemacht hat, zu geben, hat der Mensch lieber das getan, woran Gott keine Freude hat. So hat er sich von Gott entfernt und begann an Theorien zu glauben, die grosse, wissenschaftliche Lücken aufweisen. Dass ein Darwin eine Evolutionstheorie aufstellte, kann ich noch halbwegs verstehen, wusste er doch noch nichts von Genen, DNA usw. Aber heute?
Eine Entscheidung
Jeder Mensch muss etwas glauben. Die grosse Frage ist also: Glaube ich an Jesus Christus und was die Bibel über ihn sagt oder glaube ich nicht an ihn und versuche deshalb an menschliche Theorien zu glauben?
Die Entscheidung liegt bei dir und die damit verbundenen Konsequenzen auch!